Geschichte

Im Herbst 1998 traf sich in Quito eine kleine Gruppe von Deutschlehrern, um über die Gründung eines Deutschlehrerverbands in Ecuador zu diskutieren. Ein Rechtsanwalt informierte über die rechtlichen Grundlagen, die Lehrer/innen wurden sich schnell über die Wichtigkeit und den Nutzen eines solchen Verbandes einig. Es wurde der Vorstand gewählt und im Juni 1998 wurde die ASEPA (Asociación Ecuatoriana de Profesores de Alemán) mit der Satzung und 22 Gründungsmitgliedern im Ministerio de Bienestar Social eingetragen. Der Verband wurde auf der 13. Vertreterversammlung des IDV im Juli 1999 in Frankfurt/Oder in den Internationalen Deutschlehrerverband aufgenommen. Inzwischen sind im Deutschlehrerverband 37 Mitglieder, die meisten Lehrer/innen sind Ortskräfte an deutsch-ecuadorianischen Kulturinstituten in Quito, Guayaquil und Cuenca, es sind auch die Deutsche Schule Quito, die Katholische Universität und die Internationale Universität sowie eine Schule in Ambato vertreten. Der Verband organisiert hauptsächlich Fortbildungsveranstaltungen; es wird großer Wert auf Erfahrungsaustausch unter Deutschlehrer/innen in den verschiedenen Institutionen gelegt und jährlich wird eine Verbandszeitschrift herausgegeben. Unsere 1. Zeitschrift erschien im Februar 2001 und wurde auf unserem ersten nationalen Fortbildungsseminar am 12./13.2.2000 verteilt. Das nächste große Seminar ist in Vorbereitung. Einmal jährlich findet eine nationale Arbeitstagung statt, auf der verschiedene Projekte besprochen werden. In Ecuador lernen jährlich ca. 5000 Schüler Deutsch. Die größten Institution sind dabei die Deutschen Schulen in Quito und Guayaquil, die Humboldt-Gesellschaft Quito (seit 1.1.2001 Goethe-Zentrum), das Deutsch-Ecuadorianische Kulturzentrum in Guayaquil sowie die Katholische Universität Quito. Im März 2002 wird in Quito in Zusammenarbeit mit den DLV Venezuela, Kolumbien, Perú und Bolivien das erste Mal eine Andenkonferenz für Deutsch als Fremdsprache stattfinden. Auch in diesen Ländern sind die DLV recht "jung" und es ist an der Zeit, in unserer Region die Zusammenarbeit der Deutschlehrer/innen zu fördern und zu verstärken.
© 2006 Andreas Klaus